Übergabe der Tablets am 11.04.2016 in Großbeeren

Mit feierlicher Übergabe des ersten Tablets an den Direktor der Otfried-Preußler-Schule in Großbeeren, Herrn Petersen, sowie im Beisein des Bürgermeisters, Herrn Carl Ahlgrimm, erhalten seit dem 11.04.2016 die Schülerinnen und Schüler der 07. bis 10. Klassen die Möglichkeit, neben schon im Einsatz befindlichen Smartboards, nunmehr auch Tablets im Rahmen der Unterrichtsgestaltung zu nutzen.

Um dieses, schon mehrere Jahre reifende Projekt zur ermöglichen, wurden von der trias Gesellschaft für Arbeit, Gesundheit und Soziales gGmbH (Ronny Beitz) in Kooperation mit der GfDP Gesellschaft für Datenschutz und Projektentwicklung (Silvio C. Schelinski), insgesamt 30.000,00 € zur Verfügung gestellt, mit denen 220 Tablets für die Schule angeschafft wurden.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülerin viel Freude und Erfolg in der Schule.

Euer trias – Team

Veröffentlichung des Fördervereins der Otfried-Preußler-Schule Großbeeren e. V.

Unsere Schule liegt ganz weit vorne!

Die Oberschüler werden komplett mit Tablets ausgestattet.

In der Woche ab dem 11. April 2016 erhalten alle Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10. Klassen der Otfried-Preußler-Schule in Großbeeren für den Schulunterricht Tablets. Mit dieser Maßnahme ist unsere Schule der Vorreiter in ganz Brandenburg und die einzige Schule die über eine derart technisch fortschrittliche Ausstattung verfügt!

Der Förderverein der Otfried-Preußler-Schule Großbeeren möchte sich ganz besonders bei Herrn Julian Affeldt und Herrn Silvio Schelinski für Ihren Einsatz und Ihre Bemühungen bedanken!

Ein Rückblick:
Bereits vor sechs Jahren hatte die Otfried Preußler-Schule als Ergänzung zur Einführung der interaktiven Whiteboards (die Schule ist Whiteboard-Referenzschule) Netbooks an die Schüler der 9. und 10. Jahrgangsstufe ausgegeben. Für die Jahrgänge 7 und 8 waren Netbook-Klassensätze in der Schule vorhanden. Im Frühjahr 2014 kamen der IT-Beauftragte der Schule, Herr Julian Affeldt, und die Schulleitung zu dem Ergebnis, die vorhandenen Netbooks hätten den Zenit ihrer Einsetzbarkeit überschritten. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass sich Netbooks im Alltag nicht durchgesetzt hatten.
Im Schuljahr 2013/14 hatte Herr Affeldt mit Zustimmung der Schulleitung ein Pilotprojekt zur Nutzung von Tablets im Unterricht mit seiner damaligen 5. Klasse begonnen. Hierfür hatte er die Eltern der Klasse davon überzeugen können, auf eigene Kosten Tablets für circa 100€ anzuschaffen. Getestet wurden u.a. der Umgang mit dem Tablet, die Ausfallquote der Geräte und die Möglichkeit, die Schultaschen durch den Wegfall von Schulbüchern zu erleichtern. Die Klasse arbeitete bis zum Ende der 6. Klasse mit den Tablets und konnte diese gut in den Schulalltag integrieren.
Auf Grundlage dieser Erfahrungen wurde beschlossen die bereits an der Schule eingesetzten Netbooks durch Tablets zu ersetzen. Herr Affeldt entwickelte nun ein Zukunftskonzept für die Ausstattung der gesamten Oberschule mit Tablets. Besonders berücksichtigt wurde das Vorhandensein digitaler Schulbücher. Diese sollen auf die Tablets geladen werden, wodurch einerseits das lästige Bücherschleppen entfallen würde, andererseits bieten die digitalen Ausgaben der Schulbücher mannigfaltige –auch interaktive- Ergänzungen und Differenzierungsmöglichkeiten. Herr Affeldt testete die Einsetzbarkeit vieler verschiedener Geräte, entwickelte ein Konzept für die WLAN-Abdeckung im Schulgebäude und erstellte ein Sicherheitskonzept gegen den missbräuchlichen Zugriff.
Hierzu tauschte Herr Affeldt sich nicht nur mit der Schulleitung und dem Förderverein der Schule aus, sondern auch mit den zuständigen Mitarbeitern der Gemeinde.
Im Jahr 2014 wurde das Projekt der Tablets erstmals der Grossbeerener Politik vorgestellt und von dieser auch befürwortet. Offen waren u. a. die Frage der Finanzierung und Versicherung der Tablets. Als mögliche Lösung wurde die Finanzierung durch die Familien der Schülerinnen und Schüler favorisiert. Dabei sollten Tablets für ca. 120 € erworben werden. Im Gegenzug wollte die Gemeinde auf das Büchergeld für 4 Jahre (7. – 10. Klasse) á 30 € jährlich verzichten. Damit wären die Tablets Eigentum der Kinder gewesen.
Im Winter 2014/15 hörte Herr Silvio Schelinski (GfDP Gesellschaft für Datenschutz und Projektentwicklung mbH) von diesen Vorhaben. Zusammen mit Herrn Ronny Beitz (trias Gesellschaft für Arbeit, Gesundheit und Soziales mbH) stellten Sie im Rahmen eines Brandenburg weiten Evaluationsprojektes 50.000 € zur Verfügung, von denen für 30.000 € insgesamt 220 Tablets angeschafft und der Schule zur Verfügung gestellt werden sollten. Herr Schelinski stellte seine Idee dem „Bildungsausschuss“ vor und erhielt wohlwollende Zustimmung von allen anwesenden Mitgliedern des Ausschusses. Im Anschluss wurden von Herr Schelinski alle notwendigen Unterlagen für die erforderliche Zustimmung durch das Bildungsministeriums vorbereitet. Start sollte der Schulbeginn 2015 sein. Nachdem es Schwierigkeiten im Genehmigungsverfahren gab, konnte die Zustimmung des Ministeriums durch vermittelnde Telefonate von Vertretern der Schule Anfang 2016 erteilt werden.
Es ist geschafft!

Großbeeren, den 9. April 2016
Das Team vom Förderverein der Otfried-Preußler-Schule Großbeeren

Link zum Förderverein

Veröffentlichung im Online-Portal BlickPunkt

Großbeeren.

Riesen-Fortschritt für die Schüler der Otfried-Preußler-Schule in Großbeeren: Nach langen Verhandlungen und trotz zögern im Brandenburger Ministerium für Bildung, Jugend und Sport erhalten die jungen Leute im April neue Tablets für die schulische Nutzung. Adrian Hepp (CDU) Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Soziales, Kultur und Vereine ist erleichtert: „Jetzt kommen wir wieder ins 21. Jahrhundert, atmet er auf.

Medienkompetenz stärken

Die Tablets sind Teil des Konzeptes der Otfried-Preußler-Schule, junge Menschen nicht nur mit modernen Geräten umgehen zu lassen, sondern sie vielmehr Kompetenzen im Umgang mit Medien, vor allem Social Media erlangen zu lassen. „Nur wer Gefahren kennt, kann sie umgehen und sich sicher in der virtuellen Welt bewegen” erläutert Hepp, der in der gesamten Phase der Prüfung die Anschaffung zielstrebig zum Vorteil der Schüler antrieb.

Spender stoßen den Fortschritt an

Möglich geworden war der Erfolg durch die Investition und das nachhaltige Engagement des Geschäftsführers der Trias Gesellschaft für Arbeit, Gesundheit und Soziales mbH, Ronny Beitz und Silvio Schelinski, Geschäftsführer der GfDP – Gesellschaft für Datenschutz und Projektentwicklung mbH. Sie hatten in der Schule und vor den Vertretern im Bildungsaus nicht nur immer wieder ihre Bereitschaft zur Spende signalisiert, sondern auch maßgeblich das Projekt vorangetrieben. Schließlich gaben sie 30.00 Euro zur Anschaffung aktueller Tablets: „Für uns ist der Einsatz neuer Medien wichtiger Bestandteil der schulischen Bildung, erläuterte Ronny Beitz seinen Einsatz. Für Silvio Schelinski ist klar, dass die Nutzung präventiv gegen Arbeitslosigkeit wirkt, weil mit der verbesserten Medienkompetenz der Schüler auch die Möglichkeiten bei der Berufswahl verbessert werden. Gemeinsam stehen die Sponsoren auf dem Standpunkt, der Umgang mit Tablets bringe Sicherheit im Umgang mit Smartphones und Computern, die ein integraler Bestandteil nah zu aller Berufsbilder seien. Im April soll es dann so weit sein: Etwa in der Mitte des Monats könnten die Tablets an die Schule übergeben werden – sicher ein moderner Tag in der altehrwürdigen Umgebung. red/jr

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