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Kompass – Perspektiven klären, Kompetenzen entwickeln, Integration gestalten
Perspektive – Integration junger Frauen mit Migrationshintergrund
Bürohilfe – interkulturell
Learn + Care
Carpe Diem
Zielgruppe dieses Projektes sind Arbeitslosengeld II Empfänger mit Integrationshemmnissen und Migrationshintergrund. Um in Zukunft das Beschäftigungspotential dieser Zielgruppe besser nutzen zu können, müssen spezielle Fördermaßnahmen entwickelt und umgesetzt werden.
Gerade für diese Zielgruppe ist es oft besonders schwierig, die Integration in das Arbeitsleben und somit die Teilhabe am Gemeinwesen wie auch die berufliche und gesellschaftliche Integration zu realisieren. Gründe hierfür liegen häufig in sprachlichen Defiziten, kulturellen Unterschieden und mangelden Kenntnissen über Verfahrensweisen der JobCenter und anderer Behörden sowie über die Anforderungen einer erfolgreichen Teilnahme am Berufsleben. Es gilt dabei auch einer passiven Erwartungshaltung hinsichtlich staatlicher Unterstützungsleistung entgegen zu wirken.
Das Ziel dieses Konzeptes ist es, die Sprachkompetenz zu verbesern, Arbeitsfähigkeit zu fördern und realistische Perspektiven aufzuzeigen. Soziale und kommunikative Kompetenzen müssen unter anderem durch interkulturelles Lernen, Informationsvermittlung und praktischen Erfahrungsgewinn unterstützt werden. Dabei wird dem Austausch, dem Rückgriff auf individuelle Fähigkeiten und Erfahrungen Raum gegeben und zur Selbsthilfe angeregt.
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Die Integration von jungen, arbeitslosen Frauen mit Migrationshintergrund in den ersten Arbeitsmarkt ist Ziel dieses
Projektes. Um in Zukunft das beschäftigungspolitische Potential von Frauen besser nutzen zu können, müssen besonders für
ungelernte und gering qualifizierte Arbeitslose Fördermaßnahmen entwickelt werden.
Durch berufsbegleitende Qualifizierung mit besonderer Förderung der Kommunikationsfähigkeit sollen die jungen Frauen "fit"
gemacht werden für die Dienstleistungsbereiche der Alten- und Krankenpflege, insbesondere um eine entsprechende
Berufsausbildung zu beginnen. Hintergrund ist die Tatsache, dass im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg viele jüngere
Migrantinnen leben, die aufgrund von Sprach- und Integrationsproblemen oftmals isoliert sind. Hier soll durch zusätzliche
Angebote eine Öffnung zum Gemeinwesen und die Integration in den Arbeitsmarkt stattfinden. Die Einbeziehung der Einsatzstellen
im Altenhilfebereich und Einrichtungen, die Migranten-Angebote umsetzen, wird angestrebt.
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In den Berliner Bezirken gibt es eine hohe Zahl Arbeit suchender Menschen, denen die nötigen Ressourcen fehlen, sich effektiv auf vorhandene Arbeitsplätze zu bewerben. Ihnen fehlen teilweise die Ausstattung mit modernen Bürokommunikationsmitteln, PC-Anwenderkenntnisse oder die erforderliche Fähigkeit, theoretisches Wissen wie eine Bewerbung formal und inhaltlich zu gestalten ist in die Praxis umzusetzen. Bei vielen Arbeitsuchenden mit einem nichtdeutschen Sprachhintergrund kommen mangelnde deutsche Sprachkenntnisse erschwerend hinzu.
Dieser Zielgruppe wird im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ein unterstützendes Serviceangebot gemacht, damit die Integration in den Arbeitsmarkt nicht an den oben aufgeführten Problemen scheitert. Konkret soll betroffenen Arbeitslosen beim Anfertigen ihrer Bewerbungsunterlagen geholfen werden. Dies beinhaltet eine mit dem PC geschriebene Bewerbung, sprachliche Formulierungshilfen und falls erforderlich Korrekturen bei Aufbau und Gestaltung. Darüberhinaus sollen Menschen mit Migrationshintergrund und daraus resultierenden sprachlichen Verständnisproblemen – insbesondere aus türkisch- und russischsprachigen Familien – beim Ausfüllen von Anträgen und Formularen unterstützt werden. Ergänzend kann in Einzelfällen auch eine Begleitung zu Behörden, öffentlichen Institutionen, Ärzten etc. zur Sprach- und Verständigungsunterstützung erfolgen.
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Für Personen mit Migrationshintergrund und schlechten Deutschkenntnissen ist es sehr schwierig eine sinnvolle
Maßnahme zu entwickeln. Hier soll dieses Angebot Abhilfe schaffen. Nach einem vorausgehenden Test zur Feststellung
der Deutschkenntnisse haben wir eine einigermaßen homogene Gruppe mit brauchbaren Vorkenntnissen und Interesse an der
Arbeit mit alten Menschen gebildet. Nach einem zweiwöchigen Deutschintensivkurs konnten sie in Seniorenpflegeheimen
als Spaziergangs- und Ausflugsbegleitung und Betreuerhilfen für Spiele und Basteln eingesetzt werden. Diese Tätigkeit
findet an drei Tagen der Woche statt, während an den anderen zwei Tagen die Teilnehmer/innen an einem dauerhaften, an
der Arbeitspraxis orientierten Deutschkurs teilnehmen.
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Ziel der Maßnahme ist es, zusätzliche Hilfestellung bei der Integration jüdisch-russischer Migrant/innen zu leisten. Die Durchführung der Maßnahme ermöglicht es der ZWST ihr soziales Beratungs-, Betreuungs- und Fortbildungsangebot zu erhalten und zu erweitern. Die Teilnehmer werden außerhalb des Bezirks zum Einsatz kommen, da die ZWST in Tempelhof-Schöneberg keine Zweigstelle besitzt.
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