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"Sag Nein" –
Präventionsmaßnahme zur Sicherheit von Kindern
Gewaltprävention in
Steglitz-Zehlendorf
Stop Hitting
Im Februar 2006 wurde in Medienberichten aufgrund von Untersuchungszahlen aufgezeigt, dass gerade für Kinder Aufklärung und Präventionsarbeit zum Thema Gewalt dringend notwendig ist. Die Bestandsaufnahme ergab, dass viele Kinder auf dem Weg zu Einrichtungen wie Schule oder Kitas (aber auch auf dem Heimweg) sehr leichtgläubig gegenüber Fremden sind und nur ungenügend aufgeklärt sind über Gefahren und mögliche Verhaltensweisen.
Ziel der Maßnahme ist die wirkungsvolle Aufklärungs- und Präventionsarbeit
vor so genannten Fremdtätern. Wir möchten als Hilfestellung für Eltern in
Zusammenarbeit mit Lehrern, Erziehern, Polizei und Kinderschutzbund
Informationsmaterialien herausgeben, die Warnungen vor gefährlichen Situationen
enthalten. Die nachhaltige Präventionsarbeit in den Schulen und Kitas
beinhaltet zum einen das Vorstellen eines Präventionskonzepts auf
Informationsveranstaltungen und Elternversammlungen. Zum anderen sollen Kinder
in Form von kleinen Theaterstücken und/oder Rollenspielen für eventuelle
Gefahrensituationen sensibilisiert werden und diesen durch bestimmte
Verhaltensmuster entgehen können.
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Neue Vorkommnisse von gewalttätigen Konflikten an Schulen, wie an der
Rütlischule, sind leider keine Einzelfälle mehr. Ein alarmierender Anstieg der
Kinder- und Jugendkriminalität ist seit Anfang der 90er Jahre zu verzeichnen.
Erschreckend ist dabei die Entwicklung der registrierten Körperverletzungen und
Raubdelikte, für die sich junge Menschen verantworten müssen. Diese Straftaten
haben sich mehr als verdoppelt. Hier besteht dringend Handlungsbedarf. In
Kooperation mit den zuständigen Gewaltpräventionsbeauftragten der einzelnen
Polizeireviere, dem LKA, sowie mit der Landeskommission für Gewaltprävention
für das Jahr 2007 hat trias ein Pilotprojekt zum Thema Gewaltprävention an
Schulen gestartet.
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Immer wieder wird in Medien über Gewalt an Schulen berichtet. Kinder und Jugendliche stehen unter permanenter Reizüberflutung durch zu häufiges Fernsehen und Spielen von gewaltorientierten PC- und Video-Spielen. Bedingt durch diese "Gewaltverherrlichung" treten das Lernen von gesunder menschlicher Interaktion, wie dem Gesprächeführen und der kritischen Reflektion des eigenen Tuns in den Hintergrund. Eine Bestandsaufnahme ergab, dass viele Schüler auf den Schulwegen bzw. in den Pausenzeiten einen gewaltorientierten Umgang miteinander pflegen bzw. diesem ausgesetzt sind.
Ziel der Maßnahme ist es, Schülern spielerisch wieder einen gewaltfreien Umgang miteinander beizubringen und eine wirkungsvolle Aufklärungs- und Präventionsarbeit zu leisten. In Zusammenarbeit mit Lehrern, Erziehern, Polizei und Eltern werden mit kleinen einstudierten Theaterstücken verschiedene aktuelle Themen, wie Gewalt auf Schulhöfen und Aufzeichnen von Gewaltvideos mit dem Handy angesprochen und Lösungswege werden aufgezeigt. Ebenso soll die Selbstwahrnehmung der Schüler aktiviert und verbessert werden.


