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Bürohilfe – interkulturell
Perspektive – Integration junger Frauen mit Migrationshintergrund
SenVital
Schüler-Hilfe
Spielinfothek und Theaterwerkstatt
Sen-Netz
Lebensgestaltung und Integration
In den Berliner Bezirken gibt es eine hohe Zahl Arbeit suchender Menschen, denen die nötigen Ressourcen fehlen, sich effektiv auf vorhandene Arbeitsplätze zu bewerben. Ihnen fehlen teilweise die Ausstattung mit modernen Bürokommunikationsmitteln, PC-Anwenderkenntnisse oder die erforderliche Fähigkeit, theoretisches Wissen wie eine Bewerbung formal und inhaltlich zu gestalten ist in die Praxis umzusetzen. Bei vielen Arbeitsuchenden mit einem nichtdeutschen Sprachhintergrund kommen mangelnde deutsche Sprachkenntnisse erschwerend hinzu.
Dieser Zielgruppe wird im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ein unterstützendes Serviceangebot gemacht, damit die Integration in den Arbeitsmarkt nicht an den oben aufgeführten Problemen scheitert. Konkret soll betroffenen Arbeitslosen beim Anfertigen ihrer Bewerbungsunterlagen geholfen werden. Dies beinhaltet eine mit dem PC geschriebene Bewerbung, sprachliche Formulierungshilfen und falls erforderlich Korrekturen bei Aufbau und Gestaltung. Darüberhinaus sollen Menschen mit Migrationshintergrund und daraus resultierenden sprachlichen Verständnisproblemen – insbesondere aus türkisch- und russischsprachigen Familien – beim Ausfüllen von Anträgen und Formularen unterstützt werden. Ergänzend kann in Einzelfällen auch eine Begleitung zu Behörden, öffentlichen Institutionen, Ärzten etc. zur Sprach- und Verständigungsunterstützung erfolgen.
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Die Integration von jungen, arbeitslosen Frauen mit Migrationshintergrund in den ersten Arbeitsmarkt ist Ziel dieses
Projektes. Um in Zukunft das beschäftigungspolitische Potential von Frauen besser nutzen zu können, müssen besonders für
ungelernte und gering qualifizierte Arbeitslose Fördermaßnahmen entwickelt werden.
Durch berufsbegleitende Qualifizierung mit besonderer Förderung der Kommunikationsfähigkeit sollen die jungen Frauen "fit"
gemacht werden für die Dienstleistungsbereiche der Alten- und Krankenpflege, insbesondere um eine entsprechende
Berufsausbildung zu beginnen. Hintergrund ist die Tatsache, dass im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg viele jüngere
Migrantinnen leben, die aufgrund von Sprach- und Integrationsproblemen oftmals isoliert sind. Hier soll durch zusätzliche
Angebote eine Öffnung zum Gemeinwesen und die Integration in den Arbeitsmarkt stattfinden. Die Einbeziehung der Einsatzstellen
im Altenhilfebereich und Einrichtungen, die Migranten-Angebote umsetzen, wird angestrebt.
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Ziel des Projektes ist, die berufliche Integration von erwerbsfähigen, arbeitslosen Frauen mit unterbrochener
Berufstätigkeit bzw. ohne abgeschlossene Berufsausbildung, ihre Arbeitsfähigkeit herzustellen sowie die Chancen zur
Integration in den Arbeitsmarkt zu erhöhen. Die Erfahrungen aus der Familienarbeit werden durch theoretische Qualifikation
ergänzt und für den wachsenden Arbeitsmarkt im Bereich Pflege und Dienstleistung/Service verwertbar gemacht.
Durch berufsbegleitende Qualifizierung mit Schwerpunkt auf den Modulen 240-Stunden Pflegebasiskurs und Imbissführerschein
(Kochen, Ernährung, Verkauf) sowie Training sozialer Kompetenz soll das Beschäftigungspotential der Frauen zielgerichtet
entwickelt werden. Alle Schulungen sind modular aufgebaut, so dass nach individuellem Bedarf und beruflicher Eignung der
Teilnehmerinnen einzelne fachspezifische Qualifizierungen ausgewählt und individuelle Defizite, z.B. auch in der Beherrschung
der deutschen Sprache, EDV-Anwendung etc. abgebaut werden können. Ein Berufspraktikum ermöglicht darüber hinaus die Erprobung
im gewählten Tätigkeitsfeld und den Erwerb qualifizierter Berufserfahrung unter "Echtbedingungen".
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An vielen Schulen und Schülereinrichtungen des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg werden mit der Umsetzung neuer Konzepte
zur Ganztagsbetreuung der Kinder völlig neue Anforderungen gestellt. Die Basisbetreuung der Schulkinder ist zwar gesichert,
aber für zusätzliche Angebote und spezielle Aktivitäten ist aufgrund der niedrigen Personaldecke oft nicht genügend Zeit.
Auch die vorhandenen Räumlichkeiten in den Schulen und Betreuungseinrichtungen entsprechen oft nicht den Anforderungen -
Ressourcen fehlen, um Innenräume und Außenanlagen an die Bedürfnisse der zu Schüler anzupassen.
Im kreativen, praktischen Bereich sollen die MAE-Kräfte Hilfestellungen bei der räumlichen Umgestaltung und kindgerechten
Verbesserung des Innen- und Außenbereichs leisten.
Die Mitarbeiter des MAE-Projektes werden für zusätzliche allgemeine
Betreuungs- und Serviceleistungen eingesetzt. Die geplante Maßnahme umfasst zusätzliche Tätigkeiten, die nicht ohne Förderung
durchgeführt werden können.
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Kinder und Jugendliche sind heute zunehmend einer permanenten Reizüberflutung durch langes, häufiges Fernsehen ausgesetzt.
Sie werden dadurch in eine passive Konsumhaltung gedrängt und verlernen aktive und natürliche, menschliche Interaktion, wie
Gespräche, Reflektion des eigenen Verhaltens und speziell das verantwortungsvolle, aktive Handeln. Sie bewegen sich zu wenig,
Anregungen zum eigenen kreativen Tun sind spärlich.
Dieses ABM-Projekt soll präventiv Kindern und Jugendlichen in Kitas, Schulen sowie Freizeit- und Betreuungseinrichtungen im
Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg Alternativen zu dieser passiven Konsumhaltung aufzeigen. Eine Kooperation mit bestehenden
Kinder- und Jugendprojekten auch in anderen Bezirken ist geplant, z.B. mit dem Verein Bilingua in Mitte.
In kleinen Theaterstücken, die die Kinder zum Mitmachen einladen, werden zu verschiedenen aktuellen Themen aus dem Alltag
der Kinder spielerisch Gedankenanstöße geben.
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Die Seniorenarbeit im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg wird mit diesem Projekt durch die Schaffung eines Medientreffpunktes
erweitert - für ältere Bürger werden neue Impulse geschaffen.
Die Mitarbeiter des Projektes wollen Ängste auflösen und Neugierde wecken. Sie geben Senioren Hilfestellungen und Informationen, Übungsmöglichkeiten am PC, mit der Digitalkamera und im Umgang mit dem Internet. Die älteren Menschen werden "an die Hand genommen" um die Angst vor der Fachsprache und dem Umgang mit dem Computer Schritt für Schritt abzubauen. Wege werden aufgezeigt, um im Internet an die vielfältigen Angebote und Informationen für Senioren zu gelangen. Über die erlangten Erfahrungen gibt es Austauschrunden in Ergänzung zur offenen Seniorenarbeit, die so die Kommunikation und Sozialkontakte fördern und Isolation abbauen helfen.
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Zielgruppe dieses Projektes sind Arbeitslosengeld-II-Empfänger mit starken Integrationshemmnissen gesundheitlicher,
körperlicher, psychischer und/oder sozialer Art. Auf Grund dieser Tatsachen bedürfen diese Menschen der besonderen Förderung,
um sie in das Arbeitsleben und den Arbeitsmarkt zu integrieren und ihnen damit die Teilnahme am Gemeinleben - beruflich wie
gesellschaftlich - zu erleichtern.
Arbeitslose mit eingeschränkter Arbeitsfähigkeit, zum Teil im Anschluss an Rehabilitations-Maßnahmen können oft nicht
sinnvoll in Beschäftigungsmaßnahmen mit regulärer Arbeitszeit und durchschnittlichem Anforderungsprofil hinsichtlich sozialer
und kommunikativer Kompetenz eingesetzt und gefördert werden. Um zukünftig das beschäftigungspolitische Potential dieser
Zielgruppe besser nutzen zu können, ist diese Maßnahme lanciert worden. Durch speziell abgestimmte Förderinstrumente in
Form von gestalterisch-kreativen Tätigkeiten, Qualifizierungsinhalten mit besonderer Förderung von Kommunikationsfähigkeit
und sozialer Kompetenz, reduzierter Arbeitszeit auf 15-20 Wochenstunden und sozial-pädagogischer Betreuung soll eine
Lebensplanung und Persönlichkeitsentwicklung und somit Beschäftigungsfähigkeit wirksam gefördert und wiedererlangt werden.
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