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Vielen arbeitsuchenden Menschen in Berlin fehlen die nötigen Ressourcen, sich effektiv für vorhandene Arbeitsplätze zu bewerben. Ihnen fehlen teilweise die Ausstattung mit modernen Bürokommunikationsmitteln, PC-Anwenderkenntnisse oder die erforderliche Fähigkeit, theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen. Bei vielen Arbeitsuchenden mit Migrationshintergrund kommen mangelnde deutsche Sprachkenntnisse erschwerend hinzu.
Dieser Zielgruppe wird ein unterstützendes Serviceangebot gemacht, damit die Integration in den Arbeitsmarkt nicht an den oben aufgeführten Problemen scheitert. Konkret soll betroffenen Arbeitslosen beim Anfertigen ihrer Bewerbungsunterlagen geholfen werden. Darüberhinaus sollen Menschen mit Migrationshintergrund und daraus resultierenden sprachlichen Verständnisproblemen beim Ausfüllen von Anträgen und Formularen unterstützt werden.
Ergänzend kann auch eine Begleitung zu Behörden, öffentlichen Institutionen
oder Ärzten zur Sprach- und Verständigungsunterstützung erfolgen.
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Kinder und Jugendliche sind heute zunehmend einer permanenten Reizüberflutung ausgesetzt. Sie werden dadurch in eine passive Konsumhaltung gedrängt und verlernen aktive und natürliche, menschliche Interaktion, Gespräche, Reflexion des eigenen Verhaltens und speziell das verantwortungsvolle, aktive Handeln. Sie bewegen sich zu wenig, Anregungen zum eigenen kreativen Tun sind spärlich.
Dieses ABM-Projekt soll präventiv Kindern und Jugendlichen in Kitas, Schulen sowie Freizeit- und Betreuungseinrichtungen Alternativen zu dieser passiven Konsumhaltung aufzeigen. In Theaterstücken, die die Kinder zum Mitmachen einladen, werden zu verschiedenen aktuellen Themen aus dem Alltag der Kinder spielerisch Gedankenanstöße gegeben.
Mit dem bereits an vielen Grundschulen im Bezirk aufgeführten Theaterstück
„SOS – Mutter Erde“, das sich mit dem Klimawandel
auseinandersetzt, hat das Projekt diese Vorgaben schon erfolgreich umgesetzt.
Zum Thema „Perspektiven von Berliner Schulabgängern“ befindet sich
zur Zeit eine umfangreiche Video-Dokumentation in Arbeit.
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Im Rahmen MAE „Lebensgestaltung und Integration“ wurden die Maßnahmeteilnehmer in Teilzeit durch gestalterisch-kreative Tätigkeiten in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert. Die Tätigkeiten, sowie die intensive sozialpädagogische Betreuung haben dazu geführt, dass die Maßnahmeteilnehmer signifikante Fortschritte gemacht haben: Verbesserung der Motivation, verbindliches Handeln, Pünktlichkeit und Disziplin.
Diese Vorgänger-Maßnahme kann als voller Erfolg gewertet werden, nachgewiesen nicht zuletzt durch die große Ausstellung „Darstellen heißt Klarstellen“ im Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg (zu sehen noch bis Ende August 2008), deren ca. 180 Exponate ausschließlich von den Teilnehmern stammen. Jedoch ist festzustellen, dass die Maßnahmeteilnehmer weiterer Förderung bedürfen. Die Maßnahmeteilnehmer werden durch intensives Coaching einen weiteren Schritt Richtung Arbeitsmarkt gehen.
Während in der vorhergehenden Maßnahme der Schwerpunkt beim Lernen lag, wird
nun das Hauptaugenmerk auf praktische gemeinnützige Arbeit in Einsatzstellen
gelegt. Die Maßnahmeteilnehmer werden entsprechend ihren Neigungen und
Fähigkeiten für soziale Arbeit im Betreuungs- und Kreativbereich im Bezirk
Friedrichshain-Kreuzberg eingesetzt. Dabei erfolgt weiterhin eine intensive
sozialpädagogische Begleitung durch die den Teilnehmern bereits vertrauten
Betreuer.
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Im Bezirk Friedrichshain- Kreuzberg gibt es eine hohe Anzahl Arbeit suchender Frauen, denen die nötigen Ressourcen fehlen, sich effektiv für vorhandene Arbeitsplätze zu bewerben. Dieser Zielgruppe wird im Bezirk ein unterstützendes Serviceangebot gemacht.
Konkret sollen die betroffenen Frauen wieder „fit gemacht werden“ und ihnen bei ihrem individuellen Bewerbungsprozess und beim Anfertigen ihrer Bewerbungsunterlagen geholfen werden. Das Realitätssimulationsverfahren, mittlerweile ein einschlägiges Einstellungsverfahren, wird geübt. So werden die Frauen rundum an ihre sozialen Kompetenzen herangeführt. Der Schwerpunkt der Maßnahme liegt darin, die Teilnehmerinnen der Maßnahme in ihrem Selbstwertgefühl aufzubauen und mit Ihnen eine Lebensplanung (Berufswegeplanung) zu entwickeln. Soziale und persönliche Kompetenzen sollen dabei kritisch abgewogen und erweitert werden. Die Teilnehmerinnen werden durch intensives Coaching befähigt, ihr Wissen und ihre Erkenntnisse an andere Frauen weiter zu geben. Damit setzen sie die erlangten sozialen Kompetenzen sogleich in die Tat um.
Darüber hinaus sollen Frauen beim Ausfüllen von Anträgen und Formularen
unterstützt werden. Die Teilnehmerinnen werden im Rahmen unterschiedlicher
Qualifizierungsmodule ausführlich auf diese Tätigkeit vorbereitet und geschult.
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Die Teilnehmer machen sich über das Anfertigen von thematischen Kalendern für Kindereinrichtungen und Grundschulen, die kostenlos abgegeben werden, mit einfachen handwerklichen Tätigkeiten vertraut. Dabei können sie eigene kreative Ideen und Fertigkeiten einbringen und anwenden. So entwickeln sie wieder Vertrauen in ihre eigene Leistungsfähigkeit. Gleichzeitig wird durch die tägliche Teilnahme an der Maßnahme ein geregelter Tagesrhythmus gestaltet, der eine der Grundvoraussetzungen ist, um sich für eine geregelte Tätigkeit im Arbeitsprozess selbst zu organisieren.
Ziel ist es, vorhandene Hemmnisse und Schwächen in fachlicher, beruflicher
und persönlicher Hinsicht abzubauen und über die praktische, kreativ sinnvolle
Tätigkeit das Selbstwertgefühl der zu stärken. Die thematischen Kalender werden
als zusätzliche Lernhilfen gestaltet. Die Funktionsweise und der Rahmen der
Kalender wurden gewählt, um ein tägliches Interesse an diesen Lernhilfen zu
erhalten. Ziel ist es, den Kindern schulisches und Allgemeinwissen sowie
Kenntnisse über den eigenen Kiez mittels dieser Lernhilfen näher zu bringen,
ihre Lernhaltung positiv zu stimulieren und spielend Wissen zu vermitteln.
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Für Frauen, die Arbeitslosengeld II beziehen, ist es oft sehr schwierig, sich wieder „unter realen Bedingungen“ dem Arbeitsmarkt zu öffnen. Im Rahmen der Maßnahme bieten wir den Teilnehmerinnen eine Einsatzstelle an, in der sie eigenverantwortlich Aufgabengebiete übernehmen können und somit in der beruflichen Praxis wieder Fuß fassen können.
Die Einsatzfelder liegen in den Bereichen soziale Dienste, Kinder- und
Jugendarbeit, Migrantinnen / Integrationsarbeit, im sozio-kulturellen Bereich
sowie in Erhalt und Erweiterung der Frauen-Infrastruktur. Erst nach einem
Vorstellungstermin in der Einsatzstelle wird gemeinsam mit der Einsatzstelle
entschieden, ob die Teilnehmerin dort zum Einsatz kommen kann. Durch dieses
weiteres Vorstellungsgespräch in der möglichen Einsatzstelle werden
„reale Arbeitsmarktbedingungen“ geschaffen und somit auch ein
Erfolgserlebnis erzeugt, wenn die Teilnehmerin die „Hürde“ der
Vorstellungsgespräche geschafft hat. Im Job kann sie beweisen, dass es die
richtige Wahl war.
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Ziel dieser Maßnahme ist es, für Horte, Grundschulen und Verkehrskindergärten Miniatur-Verkehrszeichen aus Metall herzustellen. Mit diesen Verkehrszeichen kann in den Kinder- und Schülereinrichtungen frühzeitig Verkehrserziehung eingeübt werden.
Den Teilnehmern wird im Rahmen der Maßnahme eine modulare Grundqualifizierung für die Branchen der Metallverarbeitung vermittelt. Ein wichtiger Aspekt der Maßnahme ist neben dem Vermitteln von Grundlagen der Metallbearbeitung und der Metallverarbeitung auch der „künstlerische“ Aspekt bei der Gestaltung der Miniatur-Verkehrszeichen im Umgang mit technischen Zeichnungen und dem Einsatz von Farbgestaltung.
Die Miniatur-Verkehrszeichen werden nach Absprache Grundschulen, Horten und
Kitas zur Verfügung gestellt.
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Im Rahmen dieser Maßnahme werden die Teilnehmer nach ihren unterschiedlichen
Bedürfnissen und Fähigkeiten in zwei Gruppen unterteilt. Eine Gruppe ist im
trias Kunstatelier kreativ-gestalterisch tätig, die andere wird neigungs- und
bedarfsorientiert in Einsatzstellen untergebracht.
Der Vorteil des Gruppensystems ist der, dass ein Wechsel in die jeweils andere
Gruppe jederzeit erfolgen kann, so können Teilnehmer, die sich im kreativen
Bereich gefestigt haben, in entsprechende Einsatzstellen vermittelt werden.
Gestalterische Möglichkeiten: Zeichnen, Malen mit Acryl und Öl, Aquarell,
Drucktechniken, Modellieren von Skulpturen aus Gips und Ton, Gestaltung mit
Naturmaterialien wie Speckstein, Holz etc.
An den Einsatzorten: Unterstützung sozialer Einrichtungen durch einfache
zusätzliche Tätigkeiten, Unterstützung bei der Betreuung von Kindern oder
Senioren, Unterstützung der Berliner Tafel und ähnlichen Einrichtungen
(Lagerarbeiten, Transportarbeiten, Spendenausgaben usw., zusätzliche Hilfen in
Obdachlosen- und Notunterkünften und ähnliche soziale Hilfstätigkeiten.
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Zielgruppe dieses Projektes sind ALG-II-Empfänger mit starken
Integrationshemmnissen aufgrund starker Schreib-, Sprach und Leseschwächen bis
hin zum Analphabetismus. Es soll durch zusätzliche Angebote eine Öffnung zum
Gemeinwesen und Integration in den Arbeitsmarkt stattfinden und hier setzt das
Konzept dieser Maßnahme an. Durch speziell auf diese Zielgruppe abgestimmte
Förderinstrumente in Form von gestalterisch-kreativen Tätigkeiten und durch
einen erhöhten Qualifizierungsanteil mit besonderer Wertschätzung der
Alphabetisierung wird die Stärkung sozialer Kompetenz gefördert. Es gilt,
Selbstbewusstsein, Zielsetzung und Arbeitsmotivation der Teilnehmer zu stärken
und gezielt eine individuelle Berufswegeplanung zu erarbeiten.
Die Teilnehmer erarbeiten im Praxisteil der Maßnahme mit verschiedenen
Materialien künstlerische und handwerklich gestaltete Ausstellungsstücke. Eine
breite Palette an Arbeitstechniken und Materialien zur Herstellung der Exponate
steht im Angebot: Gestaltung mit Farbe, Zeichnen und Malen mit Acryl, Aquarell
und Plakattempera, Drucktechniken, Modellieren von Skulpturen, Gestaltung mit
Naturmaterialien. Daneben trainieren die Teilnehmer anhand von alltäglichen und
berufsorientierten Praxisthemen die verschiedenen Formen der mündlichen und
schriftlichen Kommunikation. So sind sie zunehmend in der Lage, diese
selbstständig und sicher anzuwenden.
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Die Maßnahme richtet sich an Jugendliche, die über keine abgeschlossene
Berufsausbildung oder über keinen Schulabschluss verfügen. Diesen Jugendlichen
werden im Rahmen der Maßnahme eine modulare Grundqualifizierung für die
Branchen der Metallverarbeitung sowie grundlegende Kenntnisse über
Zukunftsbranchen der alternativen Energien (Solarenergie) vermittelt. Die
Jugendlichen werden unter fachkundiger Anleitung Modelle entwickeln und baulich
umsetzen, mit denen man auf Basis von Solarenergie Warmwasser aufbereiten kann.
Das vermittelte Wissen wird von den Jugendlichen in einer Informationsbroschüre
zusammengefasst. Dieses Informationsmaterial wird sozialen Einrichtungen,
Schulen und Kitas zur Verfügung gestellt bzw. die Funktionalität des Modells
anschaulich in Vor-Ort-Terminen erläutert. Eine Unterstützungsarbeit in
Schüler-AGs ist ebenfalls geplant.
In Zeiten von drohender Energieknappheit bekommen alternative Lösungsansätze
wie die Nutzung der Sonnenenergie eine immer größer werdende Bedeutung, bei den
Teilnehmern der Maßnahme wird das Umweltverständnis gefördert und eine echte
Nähe zu Tätigkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt geschaffen.
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