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Vorwiegend ungelernten Jugendlichen bis 25 Jahren (auch mit
Migrationshintergrund) soll mit diesem Projekt der Einstieg in eine spätere
Ausbildung oder Neuorientierung ihres Berufswunsches ermöglicht werden, wie der
Hinführung zur zweijährigen Ausbildung als Fahrradmonteur/in. Gerade im Bezirk
Neukölln, mit seinem hohem Anteil an ungelernten Jugendlichen oder
Berufsabbrechern, soll mit diesem Projekt eine Berufsfindung bzw. ein Neustart
ermöglicht werden. trias bietet mit einer eigenen Zweiradwerkstatt und
entsprechend geschultem Ausbildungspersonal die erforderlichen
Voraussetzungen.
Recherchen ergaben, dass es bei vielen öffentlichen und gemeinnützigen
Einrichtungen Bedarf gibt, vorhandene Räder fahrbereit zu machen bzw. ein Rad
aus Recycling-Beständen zu rekonstruieren. Gerade im Bereich Kita, Schule,
Seniorenfreizeitstätte, Krankenhaus und Sozialstationen der Wohlfahrtsverbände
usw. fehlen oftmals die finanziellen Mittel dafür. Gespendete bzw. geschenkte
Räder werden in der trias-Werkstatt in Neukölln aufgearbeitet und
gemeinnützigen Einrichtungen zur Verfügung gestellt.
Wie sich bei der Durchführung von Beschäftigungsmaßnahmen gezeigt hat, ist
es schwierig Jugendliche für Maßnahmen zu begeistern.
Für die Jugendlichen hat das Umsetzten eigener Ideen und Vorstellungen hohe
Priorität. Disziplin, Spaß, Erlangen von Lebens- und Alltagskompetenz,
Selbständigkeit, Perspektiven und Durchhaltevermögen sind einige wichtige
Voraussetzungen, um Jugendliche zu motivieren und erfolgreich zu fördern. Es
gilt die Jugendlichen, abgestimmt auf deren konkrete Situation und Problematik,
auf die Integration in den ersten Arbeitsmarkt vorzubereiten und sie gezielt
auf diesem Weg zu fördern und zu fordern. Hier setzt das Konzept dieser
Maßnahme an.
Die Maßnahme richtet sich an Jugendliche (U25) aus dem Bezirk
Tempelhof-Schöneberg, die nicht über eine abgeschlossene Berufsausbildung bzw.
nicht über einen Schulabschluss verfügen. Diesen Jugendlichen wird im Rahmen
der Maßnahme eine modulare Grundqualifizierung für die Branchen der
Metallverarbeitung sowie grundlegende Kenntnisse über Zukunftsbranchen der
alternativen Energien (Solarenergie) vermittelt.
Die Maßnahme richtet sich an Arbeitslosengeld II Bezieherinnen und Bezieher
aus dem Bezirk Spandau, mit Berufserfahrung aus dem Bereich Handwerk oder
Interesse an einer handwerlich-technischen Tätigkeit. Den Teilnehmerinnen und
Teilnehmern werden im Rahmen der Maßnahme eine modulare Grundqualifizierung für
die Branchen der Elektro-, Holz- und Metallverarbeitung sowie grundlegende
Kenntnisse über die Zukunftsbranche der Windenergie vermittelt.
Ein wichtiger Aspekt der Maßnahme wird neben der Vermittlung von handwerklichen
Kenntnissen das Aufzeigen von regenerativen Energien und die modellhafte Arbeit
mit der Windenergie sein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden hier anhand
einer kleinen Windkraftanlage im Rahmen von "Learning by doing" mit der Materie
vertraut gemacht. Im Laufe der Maßnahme werden unter fachkundiger Anleitung
Modelle entwickelt und baulich umgesetzt (einfaches Modell aus Holz, Metall und
12 V Batterie), mit welchen man die Abläufe der Nutzung von Windenergie
praktisch nachvollziehen kann. Das vermittelte Wissen wird von den
Teilnehmer/innen in einer Informationsbroschüre zusammengefasst. Dieses
Informationsmaterial wird sozialen Einrichtungen, Schulen und Kita´s zur
Verfügung gestellt bzw. die Funktionalität einer kleinen Windkraftanlage
anschaulich vor Ort anhand praktischer Modelle erläutert. Eine
Unterstützungsarbeit in Schüler AG´s ist ebenfalls geplant. Die
Teilnehmer/innen werden durch eine umfangreiche Qualifizierungen,
handwerklichen Basismodulen (Metallbearbeitung, Holzbearbeitung, Grundlagen
Elektrizität) auf das Thema vorbereitet. Eine vorhandene Windkraftanlage dient
als Anschauungs- und Übungsmodell und kann als Vorlage für den Bau von
Modellteilen genutzt werden.





